PHAIDROS PLATON PDF

Der Ort kann genauer bestimmt werden, denn das nahe Heiligtum des Gottes Pan , auf das Sokrates am Ende des Dialogs indirekt Bezug nimmt, ist identifiziert worden; dort wurde ein Relief aus dem 4. Jahrhundert v. Auf historische Stimmigkeit legte Platon keinen Wert, er machte hier — wie auch in anderen Werken — von seiner literarischen Gestaltungsfreiheit Gebrauch. Da Phaidros ab v.

Author:Mezinos Zololar
Country:Canada
Language:English (Spanish)
Genre:Science
Published (Last):3 December 2013
Pages:67
PDF File Size:3.65 Mb
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ISBN:204-2-18729-761-7
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Der Ort kann genauer bestimmt werden, denn das nahe Heiligtum des Gottes Pan , auf das Sokrates am Ende des Dialogs indirekt Bezug nimmt, ist identifiziert worden; dort wurde ein Relief aus dem 4. Jahrhundert v. Auf historische Stimmigkeit legte Platon keinen Wert, er machte hier — wie auch in anderen Werken — von seiner literarischen Gestaltungsfreiheit Gebrauch.

Da Phaidros ab v. Dieser wird zwar als noch jung bezeichnet, ist aber offenbar schon mit beachtlichen Leistungen hervorgetreten. Daher ist eine widerspruchsfreie Datierung schwierig.

Jahrhunderts v. Er wurde um die Mitte des 5. Das wurde als schweres Verbrechen gegen die Religion strafrechtlich verfolgt. Die Mythen des griechischen Volksglaubens betrachtet er mit Skepsis. Zu diesem Thema hat Lysias die Ansicht vertreten, es sei nicht ratsam, der Werbung eines Verliebten nachzugeben.

Besser sei es, sich mit jemandem zu befreunden, der von Liebesleidenschaft frei sei. Unter einer Platane rasten sie in einer reizvollen Umgebung, und Phaidros liest den Text des Lysias vor.

Seine Hauptargumente lauten: Liebesleidenschaft erkaltet eines Tages, und dann bereut man die Wohltaten, die man dem Geliebten erwiesen hat. Ein Nichtverliebter hat zu einer solchen fordernden und berechnenden Einstellung keinen Anlass. Er lobt ihn grundlos und wagt nicht, ihm zu widersprechen. Daher ist er ein schlechter Ratgeber und kein echter Freund. Wenn es um den Nutzen oder Schaden der Verliebtheit geht, muss man sich also zuerst klarmachen, was Verliebtheit ist.

Wer dem Eros verfallen ist, will die begehrte Person unter seiner Kontrolle haben. Der Verliebte ist nicht wirklich wohlwollend, sondern er liebt den Geliebten so wie der Wolf das Lamm. Sie lebt nicht, weil etwas anderes sie belebt, sondern aufgrund ihrer eigenen Natur. Ganz anders ergeht es den Seelen, denen es gelingt, ihr Gefieder zu behalten.

Dort bleibt ihr das Dasein in menschlicher Gestalt nicht erspart. Die zweitschlechteste menschliche Daseinsweise ist die des Sophisten oder Demagogen. Im Verlauf eines Seelenwanderungszyklus absolviert die gefallene Seele normalerweise zehn Inkarnationen, wobei sie je nach ihren Verdiensten oder Missetaten auf- oder absteigt. Die zehn Inkarnationen erfolgen jeweils im Abstand von tausend Jahren; in den langen Zwischenzeiten halten sich die Seelen entweder in der Unterwelt oder in einem bestimmten Himmelsbereich auf.

Sie haben keine Korrelate im Bereich des bildhaft Wahrnehmbaren. Durch solche Wahrnehmungen erwacht in der Seele die Sehnsucht nach der jenseitigen Welt. Sie ist ratlos, die Erregung raubt ihr den Schlaf, sie benimmt sich wie wahnsinnig. Daher reagieren sie auf verschiedene Weise, wenn die Macht des Eros in ihr Leben einbricht. Wer dem Kriegsgott Ares folgt, wird aggressiv, wenn er meint, dass ihm als Liebendem Unrecht geschieht.

Der Wagenlenker und die beiden Pferde stellen die drei Teile dar, aus denen die Seele besteht. Dieser Aufgabe will sich Sokrates nun zuwenden. So starben sie, ohne es zu bemerken. Darauf wurden sie in Zikaden verwandelt. Die Frage nach einer objektiven Wahrheit ist dabei belanglos; es geht nur darum, auf der Grundlage bereits bestehender Vorurteile die Meinungsbildung zu beeinflussen.

Das setze voraus, dass der Redner die Wahrheit kenne. An der Wahrheit komme somit niemand vorbei, der etwas erreichen wolle. Er selbst — Sokrates — hingegen habe seine Darlegungen folgerichtig strukturiert. Dabei sei er methodisch sauber verfahren, indem er zuerst den Gegenstand der Untersuchung definiert habe. Wie auch immer man die einzelnen Argumente beurteilen mag, das analytische Vorgehen war jedenfalls methodisch korrekt.

Analyse und Synthese bilden zusammen die Dialektik , die philosophische Untersuchungsmethode, die Sokrates propagiert. Dabei kommt es ihm darauf an zu zeigen, dass die Kenntnis einzelner Kniffe und Techniken nutzlos ist, wenn man die dargelegten Einzelheiten nicht korrekt in den Gesamtzusammenhang einer objektiven Wahrheit einordnen kann. Er besitzt nur Vorkenntnisse. Wenn die Rhetorik eine Wissenschaft ist, ist ihre Grundlage die Seelenkunde. Die Schrift pries er als Mittel zur Bewahrung von Wissen an.

Als Leser bilde man sich ein, etwas begriffen zu haben, obwohl man es in Wirklichkeit nicht verstehe. Das Schreiben sei nur ein mangelhaftes Abbild des Redens. Abhilfe kann nur eine strenge Disziplinierung des minderwertigen Seelenteils schaffen.

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Phaidros (Athener)

Und nun gehe ich spazieren vor die Stadtmauer hinaus. Sokrates: Und mit Recht sagt er das, mein Freund! Sokrates: Was war denn nun da der Zeitvertreib? Oder, versteht sich, Lysias hat euch von seinen Reden aufgetischt?

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Lysias was a rhetorician and a sophist whose best-known extant work is a defense speech, " On the Murder of Eratosthenes. The outcome of this speech is unknown. Summary[ edit ] The dialogue consists of a series of three speeches on the topic of love that serves as the subject to construct a discussion on the proper use of rhetoric. They encompass discussions of the soul , madness , divine inspiration, and the practice and mastery of an art. As they walk out into the countryside, Socrates tries to convince Phaedrus to repeat the speech of Lysias which he has just heard.

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